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Die Gedanken sind Frei - Monat Juli

MDK und Heimaufsicht

Wo bleibt da, die Liebe zu den Menschen 

Wenn man wie ich, im Leben sehr viel herum gekommen ist, weiß man die Menschen eigentlich gut einzuschätzen. Dennoch passiert es auch mir, das man oft daneben liegt. Es gibt Sterne am Firmament, die noch exestieren und Sterne die schon seit langer Zeit gestorben sind. Doch ihr Licht leuchtet weiterhin am nächtlichen Sternenhimmel, und ihr Schein trügt. Auch wenn man es manchmal nicht wahr haben will, bei den Mitmenschen die man im Leben begegnet, verhält es sich nicht anders.

Einige leuchten und sind eigentlich schon tot. Damit meine ich die Menschen, die ihre Ziele ihr Persöhnlichkeit aufgegeben haben, um Ihren sozialen und finanziellen Stand nicht zu verlieren. Sie sind dabei, bewusst,  ihre Moral und Ethik für Ihren Eigennutz zu verschachern. Ihnen sind die Mitmenschen letztendlich egal. Nur ihre Worte sind wie der Schein, der Sterne.

Ich bin in einem Haus für Senioren beschäftigt und da erlebe ich Dinge, die man nach dem letzten Urteil eines Gerichtes, noch nicht mal,"auch wenn es die Wahrheit ist" posten darf. Eine Dame hatte im Facebook, Kritik an ihrem Chef gepostet. Das war ein Kündigungsgrund! Aber wer mich kennt weiß, ich werde mich daran nicht halten, werde mich nicht verbie gen. Es gibt Dinge die müssen ausgesprochen werden und man muß sie bei Namen nennen, sonst macht man sich "mitschuldig" und zwingt seine Seele zur Ungerechtigkeit. Wir sind alle nicht perfekt und machen Fehler. Aber viele von uns lernen daraus und schaffen sie ab. Àber gilt das für alle, die Fehler begehen? Wie siehst mit MDK und Heimaufsicht aus?

MdK & Heimaufsicht. Es wäre schön, wenn Sie auch funktionieren würden. Wie leicht man sie betrügen und ihnen etwas vorgaukeln kann, habe ich mehrmals erlebt. Und da sind wir wieder bei den Sternen. Schein und Sein. Jedesmal wenn der MDK oder die Heimaufsicht sich anmeldet, bricht bei uns der Horror aus. Bereichsleitung und die obere Verwaltung, drehen am Rad. Sie haben auf einmal Zeit und schauen, auf das was die Einzelnen auf ihren Wohnbereichen machen. Und wenn dann ein "Soll" mal nicht so gut rüber kommt, dann kommt Picasso und retuchiert ein wenig.  Personal wird aus dem Urlaub geholt, oder aus ihrem FA. So ist genügend Personal am Tag der Kontrolle an Bord.             

Dann werden einige Dokumente überprüft, und wenn nötig nachverbessert, was ja legal ist. lol. Dann kommen die tollen Tanten oder Herren, die angeblich von ihrem Handwerk etwas verstehen. Sie werden dann von PP umschwärmt, wie Motten das Licht, nett lachen und schnell wie möglich einen Bereich verlassen. Und dann stimmts wieder. 

Sobald sie geblendet worden sind von dem Schein des an geblichen " Seins", einen Tag später, versinken wir wieder in den Sumpf der Wahrheit. Zu wenig Personal. Küche, niemand da. Küche bringt nicht das Essen welches die Bewohner wollen und essen dürfen. Die Menschen sitzen wieder eigentlich nur am Tisch und warten auf die nächste Mahlzeit. Nicht viele Möglichkeiten werden geboten, die Menschen zu unterhalten und keine neuen Freiräume werden geschaffen um ihr Leben lebenswerter zu gestalten.  

Ich kann viele Altenpfleger verstehen, die mit einem ganz anderem Bild ihre Lehre, ihre Ausbildung begonnen haben. Die jetzt oft verzweifeln sich wirklich abrackern, ohne Ende. Und was erhalten sie wirklich dafür? In der Verwaltung und bei der Übergabe, nimmt man es nicht für wahr, welche Arbeit die einzelnen Pfleger/innen und andere Angestellten erbringen. Tag für Tag. Stattdessen wird überlegt, das einige früher ihre Arbeit beenden sollen, dadurch Geld einzusparen. Und lieber MDK und liebe Heimaufsicht. Sagt mal, pennt ihr eigentlich auf dem Ast?  Eigentlich dürften "SIE" kein Endlohn für Ihre bekommen. So blind kann doch kein Mensch sein, aber sorry "Ihr seid blind". Kommt doch mal ohne Anmeldung ins Haus, ohne Vorankündigung! Ihr werdet aus den Staunen nicht mehr herauskommen. Aber wie ich langsam glaube und feststelle, wollt ihr das wirkliche Elend nicht sehen. Und ihr macht Euch mitschuldig. Nicht nur an denen die dort leben müssen, sondern an alle Angestellten (Pflerger/ innen, Hauswirtschaft, etc), die an den Mißständen zu Grunde gehen. Heimaufsicht und MDK, vergesst bitte nicht warum ihr unterwegs seid. 

Es geht um Menschen, deren letzte Station ein Seniorenheim ist. Sie haben das Beste verdient. Wie soll man einen Menschen, Respekt und Liebe entgegenbringen, wenn zu wenig Personal zu gegen ist. Wenn ihr nicht auf die Dinge schaut die wichtig sind, wer dann? Wir bekommen einen Maulkorb aufgedrückt und viele müssen ihre Familien ernähren, sie können nichts sagen, weil sie sonst ihre Stelle verlieren. Und sagen Sie nicht, man würde geschützt werden, wenn man an Ihre Stelle sich wendet. Wer schützt eigentlich wen?   

Es könnte viel Geld gespart werden, wenn es den MDK und die Heimaufsicht nicht werden geben würde. Denn mit Ihnen hat sich nichts verändert. Der Schein ist nicht das Sein. Und so sterben lebende Sterne. Es ist bitter das jeden Tag zu erleben. Lg-Rhoms.

 
Amerika und Israel 
Selten reagiere ich so krass und teilweise unkontrolliert vor Wut wie bei dem Thema, Amerika und Israel: Sie sind für mich die Teufelstaaten, dieser Erde. Keine sich nennende Demokratischen Staaten, der westlichen Liga tritt, die Freiheit und das Leben mit Füssen, wie diese beide Staaten.
USA hat aus Vietnam nichts gelernt. Und aus der früheren Geschichte schon recht nicht. Die Glanzzeiten der USA sind längst vorbei, weil Hollywood auch schon seit Jahren schon tot ist? Ich weiss nicht, was in den Köpfen in Washington DC vor sich geht.
Schon in der Menschheitsgeschichte waren Staaten, Regierende, als Weltregierung aufgetreten. Vergessen wir nicht Römer und Alexander der Große. Griechenland würde ich auch dazu zählen, aber mit einer anderen Sichtweise. Die Griechen haben positiv die Welt mit ihrer Philosophie verändert. Aber was alle anderen leisten, ist den Durst der Macht zu stillen.  Sie gehen nicht nur wörtlich über Leichen. Die wirtschaftlichen Interessen und dessen Strategien, sie durchzusetzen, enden nicht bei Wirtschaftsspionage, sondern sie setzen Waffen ein. Waffen, die Menschen töten und Kulturen vernichten. Ich wage es zu schreiben oder stelle die Frage.Wo ist eigentlich noch der Unterschied zwischen Adolf Hitler und der USA?  6.ooo oooo Hebreaer fanden den Tod. Menschen wurden verschleppt und Länder überfallen. Nun frage ich den Leser. Wie sieht denn die Wahrheit mit der USA aus?. Wieviel Kriege haben Sie geführt aufgrund ihrer eigenen Interessen und dabei Menschenrechte mit Füssen getreten? Kann man das vergleichen? Ein Diktator mit einer Demokratischen Präsidenten. Geben beide nicht dem Befehl zu töten. Und spielt hierbei wirklich der Grund eine Rolle. Ich flichte den Linken bei, jeder Schuss jede Waffe schürt neuen Hass. Und die Amerikaner, müssen sie die Weltpolizei spielen? Wer hat es gewollt? Wir wurden von der USA im Krieg im Iran dermaßen belogen und betrogen. Hier ging es nicht wirklich um die Menchen, sondern um die Oelkonzerne und wirtschaftlichen Interessen. Das hatte damals Gerhard Sxhroeder von der SPD wahrhscheinlich auch so gesehen und deshalb diesen Krieg nicht unterstützt. Was heute noch für mich, Bewundernswert ist. USA macht soviel Mist, spioeniert seine Freunde aus. Sie sind zZ zu Alliens geworden, von dessen Machenschaften wir absolut kein Überblick haben. Ich danke den Geheimdienst Mitarbeiter, der sich wagte, den Menchen das wahre Gesicht der Amerikaner , der Welt zu zeigen. Ich schäme mich für Barack Obama. Pfui Hr. Prasident Obama. Sie wollten sich als ein Messias in der Welt die USA presentieren, aber die Maske ist gefallen. Sie sind das Übel dieser Welt, weil sie die Demokratie die Freiheit, für die so viele Menschen gearbeitet haben., zerstören. Wundern Sie sich nicht, wenn immer mehr Menschen, die USA hassen und wünschen, das Sie untergehen. Ihre Arroganz wird ihnen zum Verhängnis werden. Kapieren Sie eigentlich nicht, das Die Zukunft nur gemeinsam funktioniert, mit vertrauen und auf gleicher Augenhöhe?. Sie reden alle von Gott, beten für das Wohl der Menschen vor der Kamera und benutzen Ihn für ihre dreckigen Absichten,. Mir kommt das Kotzen. Ich verabscheue das. Lassen Sie Gott und ihr Gebet aus ihrer Politik. Ihr Oberster ist ein Anderer.. Der mit den Hörnen. denn sie setzen uns die Hörner auf,, weil sie uns nicht als Freund behandeln, und niemanden respektieren, ausser sich selbst.
Israel - auch ein Staat, der sich an nichts hält. Sie haben doch in der Geschichte soviel gelitten. Wurden verfolgt, und getötet. Kein Land wurde so geschunden wie euer Land. Und nun? Lebt ihr immer noch im Alten Talmut und dem altem Testament? Auge um Auge, Uahn um Zahn. Mauern die in Deutschland zu fallen gekommen sind, baut ihr wieder in eurem Land auf? Ihr lasst Kinder nicht an Wasserstellen. bombadiert drauf los, wie ihr wollt, weil ihr die USA als Verbündete habt? Menschen zu töten, dazu hat keiner ein Recht, aus welchen Grund auch immer. Ich möchte mich nochmal ganz deutlich aus dem Fenster lehnen und mich bei den einztigen FDP Politiker Möllemann aus Münster bedanken. Der es wagte, Fragen zu stellen und Israel öffentlich zu kritisieren. Sein Tod, welcher bis heute keine Eindeutige Aufklärung erfahren hat, lässt die Frage offen, hat man ihn aus dem Wege geräumt. Es wäre nicht das erste mal, das der Geheimdinst Israel´s zu selchen Mitteln greift. Ein Land, welche Geschichte aus so traurigen und entsetzlichen Ereignissen in ihrer Chronik nachweisst, wird selbst nun zum fletschenden Bestie.Reisst die Mauern ab, die Ihr gebaut habt.Lasst die Palistinenser endlich wieder in ihrem eigenem Land leben. Ihr seid Gast in einem Land, schon vergessen? Die Wahrheit tut weh, und Selbsterkenntnis, muss man sich erarbeiten. Aber beide Staaten, habe ich keine Hoffnung, das Sie es können.Wir werden es nicht erleben, aber ich bin mir sicher, Sie werden weiterhin Kriege planen und durchführen. LG-Rhoms
 
 
Das 3te und 4te Geschlecht 
Das dritte oder das vierte Geschlecht, möchte ich diesen Beitrag nennen. Es sind nur ein paar Tage her, wo 2 Kollegen von mir sich in einer Diskussion befanden. Es ging um die Gleichstellung von Homosexuelle und anders Orientierte die sich wie wir auf diese Welt tummeln. Ich bin gegen die Gleichstellung, so wie Sie verlangt wird. Weil Gleichstellung für mich bedeutet, das Sie das selbe sind und das selbe fühlen.
Beispiel: Wenn meine Frau ihren Cyklos (die Tage im Volksmund) hat, kann ich Sie in keinster Weise verstehen, wenn Ihre Gefühle durcheinander geraten und weiß auch nicht was Sie körperlich wie seelisch, durchmacht. Wie könnte ich mich dann hinstellen und sagen ich kann dir mitfühlen und ansckließend fordern, das ich wie eine Frau gleichgestellt werden möchte. Ich weiß das es jetzt viel verlangt ist, dieses Beispiel mit Gleichstellung zu verbinden. Aber das gehört zum "Frausein" dazu. Natürlich gibt es noch weit andere Beispiele, die wir als Männer niemals erfahren werden können und mittragen bzw. mitfühlen können. Weil wir halt keine Frauen sind.
Nun versuche ich den Sprung und ich hoffe das mir die Leser folgen können. Bevor ich diesen Sprung mache, möchte ich gleichzeitig hier betonen, das ich nichts gegen Homosexuelle habe. In keinsterweise ablehne oder Vorurteile hege.
Ich glaube eher das meine Meinung, eine neue Zukunftsvision ist, wie es mal vll. in 100 Jahren sein könnte. Gleichstellung heisst für mich, gleich sein, aber das sind Hetrosexuelle und Homosexuelle nicht. Sie wollen heiraten, das ist ok und richtig. Aber sie unterscheiden sich dennoch von Hetropaaren. Wie ist es mit den Kinderwunsch und Erziehung. Ja wieso nicht, es gibt auch allein erziehende Mütter bzw. Väter.  Aber auch da sind Unterschiede sichtbar. Viele Väter u. Mütter sagen, Ihr oder Ihm fehlt der Gegenpart (Geschlecht). Das wäre schon ein Grund, nicht auf Gleichstellung zu pochen, weil die Situation nicht da ist, gleich zu sein. Das heisst aber nicht, das Homosexuelle weniger gut und gerecht Kinder erziehen könnten, oder nicht das Recht bekommen sollten es zu dürfen. Sie sollen es nach meiner Meinung. Aber nicht aus dem Begriff der Gleichstellung zu Hetrosexuellen. Mein Vorschlag war in der Diskussion, eine neue Ordnung, ein 3tes Geschlecht, im System einzugliederrn. Wo Maßstäbe und Kultur mit einfließen.
Seien wir doch mal ehrlich. Die Schwulenwelt hat nicht nur die Mode stark geprägt, auch viele andere Dinge. Schwul sein heisst auch eine andere Sichtweise zu leben und zu propagieren. Und wenn das nicht so ist, wieso bestehen, Homosexuelle weiterhin auf ihre eigenen Discotheken. Clubs, und Treffen. Beratungsstellen und und und. Wenn ihr die Gleichstellung haben wolltet, nach dem Prinzip der HetroWelt, dann Schluss mit dem "Anders sein" im Sinne dieser Wortspielereien. Tanzt dort wo andere tanzen. Und lebt offen, nicht hinter verschlossenen Fassaden. Und bitte schiebt nicht alles auf die Heterowelt, die Schwule immer noch hassen und nicht verstehen. Das stimmt nicht mehr. Es ist eher das nichtverständnis, das Homosexuelle die Gleichstellung fordern, aber da wo sie können, ihr eigenes Süppchen kochen. Wie oben schon erwähnt Disco´s etc. Und auch CSD wäre dann Geschichte.
Gleichstellung hat nur mit Euch was zu tun. Deshalb mein Vorschlag. Heteros und Homosexuelle können einander akzeptieren und verstehen lernen, aber sie können niemals gleich sein, weil sie nicht gleich fühlen. Deshalb solltet ihr Euch auf den Weg machen, Eure Identität in der Kultur, im Leben, in der Politik zu installieren.
In einer Sendung von Startreck (Enterprise Archer) wird eine Form so dargestellt. Deswegen bin ich davon überzeugt das wenn wir vom 3tem Geschlecht sprechen werden, ein ganz anderen Zugang haben werden. Sie könnten sich neu positionieren, Gesetze geschaffen werden, die für Ihre Lebensform besser und  gerechter wären. Denn die Gleichstellung die heute gefordert ist, ist aus der Perspektive von Hetrosexuellen enstanden nicht vom 3ten Geschlecht. Und deshalb gibt es kein weiterkommen und wird so wie es jetzt ist, leider scheitern. Denn es werden immer wieder Dumme Menschen nachgeboren, die es nicht raffen, das es mehrere Lebensformen auf dieser Welt exestieren. LG Rhoms
 
Und hier ein GästeBuch eintrag, den ich so lasse wie er verfasst worden ist. Möchte aber dazu anschließend Stellung zu nehmen
 

Gästebuch Eintrag vom 11.08.2013

Welcher Vogel hat dir denn ins Hirn geschissen? Ich möchte Bezug auf deinen Text zu 'Das 3te/4te Geschlecht' machen.Sind alle Menschen gleich! Steht im Grundgesetz, also ist es doch logisch Homosexuelle in jeder Hinsicht gleich zu stellen...Nur weil du jetzt kommst mit 'Ach, ich verstehe diese Menschen nicht...' sollen sie jetzt nicht gleichgestellt werden? Jeder Mensch ist anders, nicht nur die Homosexuellen. Kein Mensch ist gleich, kein anderer Mensch hat die exakt gleiche Sichtweise, wie du sie hast... Also ist das auch Schwachsinn!!! Die Idee mit dem 3. Geschlecht: Hallooo, ist Gehirn bei dir vorhanden? Hat ein Schwuler einen Pimmel, wie jeder andere Mann auch?! Und hat eine Lesbe, genauso wie jede andere Frau, eine Muschi?! Ja, das haben sie! Stell dir vor, in der Geschichte der Menschheit haben verschiedenste Länder genauso Ideen gehabt, wie du. Seien es die USA mit den Indianern oder der Rassentrennung, später kam noch Australien mit den Aborigines oder Deutschland mit dem 3. Reich... Das geht nicht lange gut, was du dir da ausmalst! Und was sollen das für Gesetze sein, die 'besser' zu der 'Lebensform' von Homosexuellen passen sollen? Die sind eigentlich nicht viel anders als du oder ich. Dafür kenne ich zu viele Homo- sexuelle und kann dir sagen: Die leben nicht viel anders als wir Heterosexuellen. Und sie besuchen auch keine Kneipen, Bars oder Diskos, die nur für Schwule oder Lesben sind.Außerdem finde ich Beratungsstellen für Homosexuellen sehr wichtig. Wieso sollen die verschwinden? Ach ja, ich glaube, dass das Problem mit der Gleichstellung geht vor allem von der "normalen", konservativen Gesellschaft aus, die nur Main- stream sind. Wichtig in diesem Zusammenhang ist, dass vor allem konservative und christliche Menschen gegen diese Gleichstellung sind. Deshalb ist die CDU dagegen und sozialere Parteien, wie die SPD dafür. Schreiber: anonym

Nun das es bei Dir solche Reaktion hervor rief, zeigt, das es immer noch ein Thema "dieser Zeit" sein wird. Ich weiß jetzt nicht so Recht, ob es abhanden gekommen ist, das ich mich nicht gegen Schwule und Lesben und andere, stelle, sondern dafür mich ausspreche, sie in jeder Weise annimmt wie sie geboren sind. Das "Sie" allein dafür kämpfen müssen, so sein zu können, wie sie sind, ist doch nicht hinnehmbar.
Da treffen wir uns beide mit Sicherheit in der Mitte. Und die Vergleiche die Du angeführt hast, haben leider ein Schönheitsfehler, bzw. sie sind nicht vergleichbar. Du willst mir doch wohl kein Rassismuss vorwerfen, oder?
Homosexuelle und Andere kämpfen seit Anfang der 60 Jahre für "Ihr" Leben! Das Sie "Anders" sind und waren, ist für viele auch ein Segen gewesen. Zb in der Politik, oder auch in der Kultur. Positiv wie negativ.
Gehen wir mal davon aus, das Homosexuelle sich nicht mehr in ihren Bars treffen würden, wenn sie in " Discotheken " für Menschen aller Coleur, tanzen würden, sähe das Verständnis mit Sicherheit anders aus, oder?
So gibt es viele Dinge, wo Homosexuelle auf Ihr "Andersein", wert legen und dementsprechen ihre Nischen bauen und sie auch nur "dort" leben wollen.
Auch die Industrie hat die Homosexuellen auch als "Neues" Klientel in der Werbung und in ihren Produkten entdeckt. Also so einfach wie Du dir das jetzt machst, in dem du schreibst, wer hat dich ins Gehirn geschissen (erstmal danke für deine freundlichen Worte), kann man sich das nicht machen. Außerdem, mit keinem Wort habe ich gesagt, Beratungs stellen gehören abgeschafft.
Nur wenn "Sie" eine Gleichstellung wollen, dann dürfen und sollten sie sich keine Nischen schaffen, um auf "Anderssein" hinzuweisen.
Was wäre denn so schlimm, sich das 3te Geschlecht zu nennen. Ich glaube das Wort ist mit Sicherheit nicht so belastet, wie Homosexuell, Schwul, Tunte, Schwanzlutscher etc.
Ich finde es Zeitgemäßer und Angenehmer, weil es nicht auf die sexuelle Orientierung aufgebaut werden würde? oder doch? Keine Diskussion die in Diskriminierung endet. Gerade deshalb stimme ich Dir zu, das die Heterowelt und die konservativen Parteien, aus ihrer Sicht, das Thema angehen und für Mißstimmung sorgen.
Deshalb ist es doch eine Chance, aus der Sicht mit der Kultur die sich in den letzten 60 Jahre bei den Schwulen, Lesben entwickelt hat, zu einem Lebensbild/geschlecht zu formen. Ein Widerspruch muß ich einlegen. Die hetrosexuellen haben ihre "Eigenen" Gesetze geschaffen. Deswegen geraten "wir" doch in dieser Diskussion, weil das "Anders sein", nicht mit berücksichtigt wurde. 
Ich hoffe Du hast Dich wieder beruhigt, und siehst in dem was ich geschrieben habe, eine andere Denkweise, die vll. noch kein Erfolg hat, weil sich Schwule mit der Diskriminierung und ihren Nischen, eingerichtet haben und eigentlich noch damit gut leben. Der Gedanke wird "Zukunft" sein.
Homosecuelle müssten sich frei machen, von dem Gedanken etwas "Besonderes" bzw. "Anders" zu sein!
Und wollen das Homossexuelle?
Es gäbe keine Schwulen Chats, keine schwulen Events wie CSD, keine Discotheken. Keine schwulen Metropolen wie Köln, Los Angeles? Auch wirtschaftlich hätte es Nachteile für Sie, am Ende, wenn die Nischen fallen würden! Ich bin für mein Teil, sehr gespannt ob ich es erleben werde, in meinem kleinen Leben, das alle Menschen jemals gleich sind.Solange wir uns selbst einen Namen schaffen, sind wir nicht gleich.Wir sind Menschen, Ich bin Mensch. Kein Hetero, Kein Schwul, Kein BI, Kein Tranzsexuell etc...nur Mensch?! LG Rhoms

 

Papst Fanzikus an Seminaristen/innen

Ich danke Erzbischof Fisichella für seine Worte, und ich danke ihm auch für die Arbeit, die er geleistet hat: er hat sehr viel gearbeitet, um nicht nur das hier zu organisieren, sondern auch alles, was er im Jahr des Glaubens getan hat und noch tun wird. Herzlichen Dank! Aber Erzbischof Fisichella hat etwas gesagt, und ich weiß nicht, ob es wahr ist, aber ich greife es auf: Er hat gesagt, dass ihr alle den Wunsch verspürt, euer Leben für immer Christus anzuvertrauen! Jetzt applaudiert ihr, ihr feiert ein Fest, weil das die Zeit der Hochzeit ist … Aber wenn die Flitterwochen enden, was geschieht dann? Ich habe einen Seminaristen gehört, einen guten Seminaristen, der gesagt hat, er wolle Christus dienen, aber nur zehn Jahre lang, und dann will er daran denken, ein neues Leben anzufangen … Das ist gefährlich! Aber hört gut zu: Wir alle, auch wir Älteren, wir auch, sind dem Druck dieser Kultur der Vorläufigkeit ausgesetzt; und das ist gefährlich, weil man das Leben nicht ein für allemal einsetzt. Ich verheirate mich für so lange, wie die Liebe anhält; ich werde Ordensschwester, aber nur für ein »Weilchen…«, »für einige Zeit«, und dann werde ich weitersehen; ich trete ins Seminar ein, um Priester zu werden, aber ich weiß noch nicht, wie die Geschichte enden wird. Das geht so nicht mit Jesus! Ich tadle nicht euch, ich tadle diese Kultur des Vorläufigen, die uns alle durchdringt, insofern sie uns keineswegs gut tut: denn es ist heutzutage sehr schwer, eine definitive Entscheidung zu treffen. Zu meiner Zeit war es einfacher, denn die Kultur begünstigte eine definitive Entscheidung, sei es zugunsten der Ehe, sei es zugunsten des geweihten Lebens oder des Priestertums. Aber in der heutigen Zeit ist es nicht leicht, eine definitive Entscheidung zu treffen. Wir sind die Opfer dieser Kultur des Vorläufigen.

Ich hätte gerne, dass ihr über das Folgende nachdenkt: Wie kann ich frei sein, wie kann ich frei sein von dieser Kultur des Vorläufigen? Wir müssen es lernen, die Tür unserer inneren Zelle zu schließen, von innen her. Einmal hat sich ein Priester, ein guter Priester, der sich selbst nicht für einen guten Priester hielt, weil er demütig war, als Sünder gefühlt, und hat ganz innig zur Muttergottes gebetet, und er hat das zur Muttergottes gesagt – ich werde es auf Spanisch zitieren, weil es so eine schöne Poesie war. Er sagte zur Muttergottes, dass er sich niemals, nie von Jesus entfernen würde, und sagte: »Esta tarde, Señora, la promesa es sincera. Por las dudas, no olvide dejar la llave afuera« (»Heute abend, Mutter, ist das ein aufrichtiges Versprechen. Aber auf alle Fälle: Vergiss nicht, den Schlüssel außen stecken zu lassen «. Aber das sagt man, wenn man immer an die Liebe der allerseligsten Jungfrau denkt, das sagt man zur Muttergottes. Aber wenn einer den Schlüssel immer außen stecken lässt, wer weiß, was dann geschehen kann … Das geht nicht. Wir müssen lernen, die Tür von innen zuzuschließen! Und wenn ich unsicher bin, wenn ich nicht sicher bin, dann denke ich nach, ich nehme mir die Zeit, und wenn ich mich dann sicher fühle – in Jesus, das versteht sich, denn ohne Jesus ist niemand sicher! –, wenn ich mich sicher fühle, dann schließe ich die Tür ab. Habt ihr das verstanden? Was ist die Kultur der Vorläufigkeit?

Als ich hier eingetreten bin, habe ich gesehen, was ich geschrieben hatte. Ich wollte euch ein Wort sagen, und dieses Wort lautet: Freude. Da, wo geweihte Menschen sind, die Seminaristen, die Ordensfrauen und -männer, die Jugend, da herrscht immer Freude, da herrscht immer Freude! Es ist die Freude der Frische, es ist die Freude, Jesus nachzufolgen; die Freude, die uns der Heilige Geist verleiht, nicht etwa die Freude der Welt. Da herrscht Freude! Aber: Wo entsteht die Freude? Sie kommt … Nun, gehe ich am Samstag Abend heim und gehe mit meinen alten Freunden tanzen? Kommt die Freude daher? Zum Beispiel die eines Seminaristen? Nein? Oder Ja?

Manch einer wird sagen: Die Freude kommt von den Dingen her, die man hat, und die Folge ist die Suche nach dem jüngsten Smartphone-Modell, nach dem schnellsten Scooter, nach einem aufsehenerregenden Auto … Aber wirklich, ich sage euch, es schmerzt mich, wenn ich einen Priester oder eine Nonne mit dem neuesten Automodell sehe: Das geht nicht! Das geht nicht! Ihr denkt wahrscheinlich: Aber Vater, sollen wir jetzt etwa Fahrrad fahren? Das Fahrrad ist eine gute Sache! Msgr. Alfred fährt Fahrrad, er fährt Fahrrad. Ich halt das Auto für notwendig, weil man viel Arbeit erledigen muss und um irgendwo hin zu kommen … Aber nehmt ein bescheideneres Modell! Und wenn dir dieses schöne Auto so gefällt: dann denkt daran, wie viele Kinder verhungern. Nur daran! Die Freude stammt nicht, sie kommt nicht von den Dingen, die man besitzt! Wieder andere sagen, dass sie bei ganz extremen Erfahrungen empfunden wird, die man macht, um den wohligen Schauder des Nervenkitzels zu verspüren: die Jugend geht gern auf Messers Schneide, das gefällt ihr sehr! Wieder andere denken an Kleider nach der letzten Mode, daran, sich in Lokalen zu vergnügen, die der letzte Schrei sind – aber ich will damit nicht sagen, dass die Schwestern dorthin gehen, ich sage das über die Jugendlichen ganz allgemein. Noch andere denken dabei daran, bei den Mädchen oder bei den Jungen gut anzukommen, wobei sie womöglich von einer zur anderen oder von einem zum anderen flattern. Diese Unsicherheit in der Liebe ist es, was unsicher ist: es ist Liebe »auf Probe«. Und wir könnten so fortfahren … Auch ihr seid dieser Realität ausgesetzt, die ihr nicht einfach ignorieren könnt. Wir wissen, dass all das durchaus das eine oder andere Verlangen befriedigen kann, dass es Gefühle zu erregen vermag, aber letztendlich ist das eine Art von Freude, die an der Oberfläche bleibt, die nicht bis ins Innerste vordringen kann, keine innere Freude ist: es ist die Trunkenheit des Augenblicks, die nicht wirklich glücklich macht. Die Freude ist nicht die Trunkenheit des Augenblicks: sie ist etwas völlig anderes!

Die wahre Freude kommt nicht von den Dingen her, vom Besitz, nein! Sie kommt aus der Begegnung, aus der Beziehung zu den anderen Menschen, sie entsteht, wenn man sich akzeptiert, verstanden, geliebt fühlt und selbst akzeptiert, versteht und liebt; und zwar nicht mit dem kurzlebigen Interesse eines Augenblicks, sondern weil das Gegenüber, der Andere, ein Mensch ist. Die Freude entsteht aus der Unentgeltlichkeit einer Begegnung! Sie besteht darin, sich sagen zu hören: ›Du bist wichtig für mich«, auch wenn es nicht notwendigerweise in Worten ausgedrückt wird. Das ist schön … Und Gott gibt uns gerade das zu verstehen. Gott sagt euch, indem er euch beruft: »Du bist mir wichtig, ich liebe dich, ich zähle auf dich.« Jesus sagt das zu einem jeden von uns! Das ist der Ursprung der Freude!

Die Freude jenes Augenblicks, in dem Jesus mich angeschaut hat. Das zu verstehen und zu spüren ist das Geheimnis unserer Freude. Sich von Gott geliebt fühlen. Spüren, dass wir keine bloßen Zahlen für ihn sind, sondern Menschen; und spüren, dass er es ist, der uns ruft. Priester, Ordensmann, Ordensfrau ist nicht in erster Linie eine Entscheidung, die wir treffen. Ich traue diesem Seminaristen, dieser Novizin nicht, die sagen: »Ich habe diesen Weg gewählt.« Das gefällt mir nicht! Das geht nicht! Es ist vielmehr die Antwort auf einen Ruf und auf einen Ruf der Liebe. Ich spüre etwas in meinem Inneren, das mich unruhig macht, und ich antworte: Ja! Der Herr lässt uns diese Liebe im Gebet verspüren, aber auch durch die vielen Zeichen, die wir in unserem Leben lesen können, durch viele Menschen, denen er uns begegnen lässt. Und die Freude über die Begegnung mit ihm und über seinen Ruf führt dazu, dass wir uns nicht verschließen, sondern öffnen; sie führt zum Dienst in der Kirche. Der hl. Thomas sagte »bonum est diffusivum sui« – das ist kein allzu schweres Latein! – das Gute breitet sich aus. Und auch die Freude breitet sich aus.

Habt keine Angst davor, eure Freude darüber zu zeigen, dass ihr auf den Ruf des Herrn geantwortet habt, auf seine Wahl der Liebe und des Zeugnisses für sein Evangelium im Dienste der Kirche. Und die Freude, die wahre Freude, ist ansteckend, sie steckt an … sie lässt einen weitermachen. Wenn du hingegen mit einem gar zu ernsten, gar zu traurigen Seminaristen zusammen bist, oder mit einer Novizin, die so ist, dann denkst du: aber hier stimmt doch etwas nicht! Es fehlt die Freude des Herrn, die Freude, die dich dazu bringt, diesen Dienst zu tun, die Freude über die Begegnung mit Jesus, die dich dazu bringt, andere Menschen zu treffen, um ihnen Jesus zu verkündigen. Das fehlt! In der Traurigkeit gibt es keine Heiligkeit, sie fehlt!

Die hl. Teresa – hier sind viele Spanier, die sie gut kennen! – hat gesagt: »Ein Heiliger, der traurig ist, ist ein trauriger Heiliger!« Das ist wenig wert … Wenn du einen Seminaristen, einen Priester, eine Nonne, eine Novizin mit einem langen, trübsinnigen Gesicht siehst, die den Eindruck erwecken, dass über ihrem Leben eine völlig durchgeweichte Decke ausgebreitet worden wäre, eine dieser schweren Decken … die dich nach unten zieht … dann stimmt irgend etwas nicht! Aber ich bitte euch: niemals Schwestern, niemals Priester mit einem Gesicht wie »in Essig eingelegte Chilischoten«, niemals! Die Freude, die von Jesus kommt. Denkt: wenn ein Priester – ich sage Priester, das gilt aber auch für Seminaristen – wenn ein Priester, eine Nonne, freudlos ist, dann sind sie traurig, dann könnt ihr denken: »Aber das ist ein Fall für den Psychiater«. Nein. Es ist wahr: sie können hingehen, sie können hingehen, das ja. Das kommt vor: Manche, arme Geschöpfe, werden krank … Sie können zum Psychiater gehen. Aber im Normalfall ist das kein Fall für den Psychiater.

Ist es ein Problem, das damit zu tun hat, dass sie unbefriedigt sind? Das ja! Aber was ist der Kern dieses Mangels an Freude? Es ist ein Problem, das mit dem Zölibat zusammenhängt. Ich erkläre das. Ihr, ihr Seminaristen, Ordensleute weiht eure Liebe Jesus, einer großen Liebe; das Herz gehört Jesus, und das bringt uns dazu, das Gelübde der Keuschheit, das Gelübde des Zölibats abzulegen. Aber das Gelübde der Keuschheit und das Gelübde des Zölibats endet nicht in dem Augenblick, in dem das Gelübde abgelegt wird, es geht weiter … Das ist ein Weg, der in Richtung auf die seelsorgerliche Vaterschaft hin reift, reift, reift, zur pastoralen Mutterschaft, und wenn ein Priester nicht der Vater seiner Gemeinschaft ist, wenn eine Ordensschwester nicht die Mutter all derer ist, mit denen sie arbeitet, dann werden sie traurig. Das ist das Problem.Deshalb sage ich zu euch: der Ursprung der Traurigkeit im Leben der Pastoral beruht gerade im Mangel der Vaterschaft und Mutterschaft, die eine Folge davon sind, dass man diese Weihe schlecht lebt, die uns doch fruchtbar werden lassen soll. Ein unfruchtbarer Priester oder eine unfruchtbare Ordensfrau sind undenkbar: das ist nicht katholisch! Das ist nicht katholisch! Das ist das schöne an der Konsekration: sie ist Freude, Freude …

Aber ich möchte nicht, dass sich diese heilige Schwester hier geniert [er wendet sich an eine betagte Ordensschwester in der ersten Reihe], die vor der Absperrung war, die Ärmste, sie wurde nahezu er drückt, aber sie sah glücklich aus. Es hat mir gut getan, Schwester, Ihr Gesicht anzusehen! Vielleicht sind Sie schon seit vielen Jahren Ordensfrau, aber Ihre Augen sind schön, Sie haben gelächelt, Sie haben sich nicht beklagt darüber, in der Masse eingequetscht zu sein … Wenn ihr Beispiele findet wie dieses hier, viele, viele Schwestern, viele Priester, die fröhlich sind, dann deshalb, weil sie fruchtbar sind, Leben schenken, Leben, Leben … Sie schenken dieses Leben, weil sie es in Jesus finden! In der Freude Jesu! Freude, keine Traurigkeit, sondern pastorale Fruchtbarkeit. Man muss authentisch, kohärent sein, um ein fröhlicher Zeuge des Evangeliums zu sein. Und das ist ein weiteres Wort, das ich euch zurufen will: Authentizität. Jesus prangerte oft die Heuchler an: die Heuchler, diejenigen, die hinten herum denken; diejenigen, die – um es ganz deutlich zu sagen – ein doppeltes Gesicht haben. Es ist nicht schwer, mit jungen Menschen über die Authentizität zu reden, denn die Jugendlichen – alle – verspüren diesen Wunsch nach Authentizität, danach, kohärent zu sein. Und es stößt euch alle ab, wenn ihr unter uns Priester seht, die nicht authentisch sind oder Schwestern, die nicht authentisch sind!

Dafür sind in erster Linie die Erwachsenen verantwortlich, die Erzieher. Ihr Erzieher, die ihr hier seid, habt die Aufgabe, für die Jüngeren ein kohärentes Vorbild zu sein. Wollen wir kohärente junge Menschen? Dann müssen auch wir kohärent sein! Der Herr hingegen wird uns dasselbe sagen, was er zum Volk Gottes über die Pharisäer sagte: »Macht, was sie sagen, nicht aber das, was sie tun!« Kohärenz und Authentizität! Versucht aber auch ihr eurerseits diesen Weg zu verfolgen. Ich sage immer das, was der hl. Franz von Assisi bekräftigte: Christus hat uns gesandt, um das Evangelium auch durch das Wort zu verkündigen. Der Satz lautet folgendermaßen: »Verkündet stets das Evangelium. Und wenn es nötig sein sollte, dann tut es in Worten«. Was heißt das? Das Evangelium verkündigen durch die Authentizität des Lebens, durch ein kohärentes Leben. Aber in dieser Welt, der der Reichtum so sehr schadet, ist es erforderlich, dass wir Priester, dass wir Schwestern, dass wir alle kohärent sind im Hinblick auf unsere Armut! Aber wenn du siehst, dass das primäre Interesse einer Lehranstalt oder einer Einrichtung der Pfarrgemeinde oder einer anderen das Geld ist, dann tut das nicht gut. Es tut nicht gut! Das ist ein Widerspruch!

Wir müssen kohärent sein, authentisch sein. Um diesen Weg zu gehen, müssen wir das tun, was der hl. Franz sagt: predigen wir das Evangelium durch unser Vorbild, und erst dann in Worten! Vor allem aber müssen die anderen Menschen das Evangelium anhand unseres Lebens ablesen können! Auch hierin ohne Furcht, mit all unseren Fehlern, die wir zu korrigieren suchen, mit den uns gesetzten Grenzen, die der Herr kennt – aber auch durch unsere Großherzigkeit dabei, zuzulassen, dass er in uns wirkt.

Die Mängel, die Grenzen und – ich füge dem noch mehr hinzu – mit den Sünden … Eines würde ich gerne wissen: Gibt es hier, in der Audienzhalle, jemanden, der kein Sünder ist, der keine Sünden hat? Er soll die Hand erheben! Erhebe die Hand! Niemand. Niemand. Von hier bis ganz hinten … alle! Aber wie gehe ich mit meiner Sünde, mit meinen Sünden um? Ich möchte euch Folgendes empfehlen: Seid offen eurem Beichtvater gegenüber. Immer. Sagt alles, habt keine Angst. »Vater, ich habe gesündigt! « Denkt an die Samariterin, die, um zu beweisen, um ihren Mitbürgern zu sagen, dass sie den Messias gefunden hatte, gesagt hat: »Er hat mir alles gesagt, was ich getan habe«, und alle kannten ja das Leben dieser Frau. Immer dem Beichtvater die Wahrheit sagen.

Diese Offenheit tut wohl, weil sie uns demütig macht, uns alle. ›Aber Vater, ich habe weiterhin dies getan, ich habe jenes getan, ich habe gehasst« … was es auch immer sei. Die Wahrheit sagen, ohne etwas zu verheimlichen, ohne Halbwahrheiten, weil man in der Person des Beichtvaters mit Jesus spricht. Und Jesus kennt die Wahrheit. Er allein verzeiht dir immer! Aber der Herr will nur, dass du ihm das sagst, was er bereits weiß. Offenheit!

Es ist traurig, wenn man einen Seminaristen, eine Ordensschwester trifft, die heute bei diesem beichten, um den Fleck reinzuwaschen; morgen bei jenem, bei noch einem dritten, einem vierten: eine peregrinatio, ein Umherwandern von einem Beichtvater zum anderen, um seine Wahrheit vor sich zu verstecken. Offenheit! Es ist Jesus, der dich hört. Habt immer diese Offenheit vor Jesus, der im Beichtvater ist! Aber das ist eine Gnade. Vater, ich habe gesündigt, ich habe dieses, und jenes, und jenes getan … sprecht es voll aus. Und der Herr umarmt dich, er küsst dich! Geh, und sündige nicht mehr! Und wenn du zurückkommst? Noch einmal. Ich sage das aus Erfahrung. Ich bin vielen geweihten Menschen begegnet, die in diese heuchlerische Falle der mangelnden Offenheit fallen. »Ich habe dieses getan«, ganz demütig. Wie jener Zöllner, der im Tempel ganz hinten war: ›Ich habe dieses getan, ich habe jenes getan …‹ Und der Herr hält dir den Mund zu: Er ist es, der ihn dir zuhält! Aber du sollst das nicht selber machen! Habt ihr verstanden? Aus unseren eigenen Sünden quillt überreich die Gnade! Öffnet der Gnade die Tür, mit Hilfe dieser Offenheit! Die Heiligen und die Meister des spirituellen Lebens sagen uns, dass eine tägliche Gewissensprüfung als Hilfestellung dabei, die Authentizität in unserem Leben zu vermehren, äußerst nützlich, ja unentbehrlich ist. Was geht in meiner Seele vor? Auf diese Weise, offen, dem Herrn und dann dem Beichtvater gegenüber, dem geistlichen Vater gegenüber. Das ist äußerst wichtig!

Bis wann haben wir Zeit, Erzbischof Fisichella? [Erzischof Fisichella: Wenn Sie so zu uns sprechen, dann bleiben wir mit absoluter Sicherheit bis morgen hier.] Er sagt bis morgen … Er soll jedem mindestens ein Brötchen und eine Coca Cola bringen, wenn es bis morgen dauert … Die Kohärenz ist grundlegend dafür, damit unser Zeugnis glaubwürdig sei. Aber das genügt nicht, außerdem ist auch noch eine kulturelle Bildung erforderlich, ich betone: eine kulturelle Bildung, um Glaube und Hoffnung zu rechtfertigen.

Der Kontext, in dem wir leben, verlangt unentwegt dieses »rechtfertigen«, und das ist eine gute Sache, denn es verhilft uns dazu, nichts für selbstverständlich zu halten. Heutzutage können wir nichts für selbstverständlich halten! Diese Zivilisation, diese Kultur … das können wir nicht. Aber das ist mit Sicherheit auch anspruchsvoll, es erfordert eine gute, ausgewogene Ausbildung, die alle Bereiche des Lebens umfasst, den menschlichen, den geistlichen, die intellektuelle Dimension gemeinsam mit der pastoralen. Eure Ausbildung umfasst vier grundlegende Pfeiler: eine geistliche Ausbildung bzw. das geistliche Leben; das intellektuelle Leben, dieses Studium, um die »Rechtfertigung« leisten zu können; das apostolische Leben: damit anfangen, hinzugehen, um das Evangelium zu verkündigen; und viertens das Leben in einer Gemeinschaft. Vier. Und für das Letztgenannte ist es erforderlich, dass die Ausbildung im Noviziat, im Priorat, in den Seminaren in Gemeinschaft erfolge … Ich denke immer: das schlechteste Seminar ist besser als gar kein Seminar! Weshalb? Weil dieses Leben in Gemeinschaft notwendig ist. Erinnert euch an die vier Pfeiler: geistliches Leben, intellektuelles Leben, apostolisches Leben und Leben in der Gemeinschaft. Diese Vier. Auf diese Vier müsst ihr eure Berufung aufbauen. Und ich möchte betonen, wie wichtig in diesem Leben in der Gemeinschaft die Bande der Freundschaft und der Brüderlichkeit sind, die ein integraler Bestandteil dieser Ausbildung sind.

Hier stoßen wir auf ein weiteres Problem. Warum sage ich das: Bande der Freundschaft und der Brüderlichkeit. Ich bin oft auf Gemeinschaften, Seminaristen, Ordensleute oder diözesane Gemeinschaften gestoßen, in denen der Klatsch der beliebteste Zeitvertreib ist! Es ist schrecklich! Sie »häuten« sich gegenseitig … Und das ist unsere klerikale Welt, unsere Ordenswelt … Verzeiht, aber das ist weitverbreitet: Eifersüchteleien, Neid, schlecht übereinander reden. Nicht nur schlecht über die Oberen reden, das ist schon ein Klassiker! Aber ich möchte euch sagen, dass das weit verbreitet ist, ganz weit verbreitet. Und ich schäme mich! Ich schäme mich darüber! Es gehört sich nicht, das zu tun: hingehen und klatschen. »Hast du schon gehört … Hast du schon gehört …«? Aber so eine Gemeinschaft ist ein Inferno! Das tut nicht gut. Und deshalb sind Bande der Freundschaft und Brüderlichkeit wichtig.

Freunde hat man wenige. Die Bibel sagt so: ein, zwei Freunde … Aber Brüderlichkeit unter allen. Wenn ich einen Streit habe mit einer Schwester oder mit einem Bruder, dann sage ich es ihnen ins Gesicht, oder ich sage es zu diesem oder zu jener, die helfen können, aber ich sage es nicht anderen, um diese Person »mit Dreck zu bewerfen«. Und der Klatsch ist schrecklich! Hinter dem Klatsch, unter dem Klatsch verbergen sich Neid, Eifersüchteleien und Ambitionen. Denkt daran. Ich habe einmal über jemanden sagen hören, dass nach den Exerzitien – jemand, der einem Orden angehörte, eine Ordensfrau … Das ist gut! Diese Schwester hatte dem Herrn versprochen, sie würde nie schlecht über eine Mitschwester reden. Das ist ein schöner, ein schöner Weg zur Heiligkeit! Nicht schlecht über andere reden. »Aber, Vater, es gibt Probleme …«: sag es dem Ordensoberen, sag es der Ordensoberen, sag es dem Bischof, der das in Ordnung bringen kann. Aber sag es nicht zu jemandem, der nicht helfen kann. Das ist wichtig: Brüderlichkeit! Aber sag, würdest du je schlecht über deine Mama, deinen Papa, jemand von deinen Geschwistern reden? Nie. Und warum also tust du es im geweihten Leben, im Seminar, im priesterlichen Leben? Nur dieses: denkt, denkt … Brüderlichkeit! Diese brüderliche Liebe.

Es gibt aber zwei Extreme; bei diesem Aspekt der Freundschaft und der Brüderlichkeit gibt es zwei Extreme: sowohl die Isolation als auch die Zügellosigkeit. Eine Freundschaft und eine Brüderlichkeit, die mir dazu verhelfen, weder in Isolation noch in Zügellosigkeit zu verfallen. Die Freundschaften pflegen, sie sind ein kostbares Gut: sie müssen euch allerdings dazu erziehen, euch nicht abzuschotten, sondern aus euch herauszugehen. Ein Priester, ein Ordensmann, eine Ordensfrau können niemals eine Insel sein, sondern ein Mensch, der stets bereit ist zur Begegnung. Die Freundschaften reichern sich dann auch um die unterschiedlichen Charismen eurer religiösen Familien an. Das ist ein großer Reichtum. Denken wir nur an die schönen Freundschaften zahlreicher Heiliger.

Ich glaube, ich muss ein bisschen kürzen, denn ihr habt sehr viel Geduld! [Seminaristen: »Nein!«] Ich möchte euch sagen: geht aus euch heraus, um das Evangelium zu verkündigen, aber um das zu tun, müsst ihr aus euch herausgehen, um Jesus zu begegnen. Es gibt zwei Ausgänge: einen, der zur Begegnung mit Jesus führt, hin zur Transzendenz; den anderen hin zur Verkündigung Jesu. Beide gehen Hand in Hand. Wenn du nur einen nimmst, funktioniert es nicht! Ich denke an Mutter Teresa von Kalkutta. Sie war eine gute Schwester … Sie hatte vor gar nichts Angst, ging durch die Straßen … Aber diese Frau hatte auch keine Angst davor, zwei Stunden lang vor dem Herrn zu knien. Habt keine Angst davor, im Gebet und im pastoralen Tun aus euch herauszugehen. Seid mutig fürs Gebet und dafür, hinzugehen, um das Evangelium zu verkündigen.

Ich hätte gerne eine missionarischere Kirche, die nicht gar so ruhig ist. Jene schöne Kirche, die vorangeht. Dieser Tage sind viele Missionare und Missionarinnen zur Frühmesse gekommen, hier in Santa Marta, und als sie mich begrüßt haben, sagten sie zu mir: »Aber ich bin eine alte Schwester; es sind vierzig Jahre, dass ich im Tschad, dass ich hier und da bin …« Wie schön! Aber du hast begriffen, dass diese Ordensfrau diese Jahre auf diese Art verbracht hat, weil sie nie verabsäumt hat, Jesus im Gebet zu begegnen. Aus sich selbst herausgehen, im Gebet zur Transzendenz zu Jesus hin, zur Transzendenz zu den anderen Menschen im Apostolat, in der Arbeit. Leistet einen Beitrag für solch eine Kirche: dem Weg getreu, den Jesus will. Lernt nicht von uns, von uns, die nicht mehr jung sind; lernt von uns nicht jenen Sport, den wir, die Alten, so oft treiben: den Sport der Klage! Schaut uns nicht den Kult der »Göttin Klage« ab. Das ist vielleicht eine Göttin … immer am Lamentieren … Nein, seid positiv, hegt und pflegt das geistliche Leben, und geht gleichzeitig hin, seid dazu imstande, den Menschen zu begegnen, vor allem denen, die am meisten verachtet werden und die am stärksten benachteiligt sind. Habt keine Angst davor, aus euch herauszugehen und gegen den Strom zu schwimmen. Seid kontemplative Menschen und Missionare. Bitte habt stets die Muttergottes bei euch, betet den Rosenkranz … Vernachlässigt ihn nicht! Habt immer die Muttergottes bei euch zu Hause, so wie sie auch der Apostel Johannes bei sich hatte. Sie möge euch stets begleiten und beschützen. Und betet auch für mich, weil auch ich der Gebete bedarf, da ich ein armer Sünder bin, aber wir gehen voran.

Herzlichen Dank, und wir sehen uns morgen wieder. Und weiter, voller Freude, mit Kohärenz, immer mit diesem Mut, die Wahrheit zu sagen, diesem Mut, aus sich herauszugehen, um Jesus im Gebet zu begegnen und aus sich herausgehen, um den anderen Menschen zu begegnen und ihnen das Evangelium zu bringen. Mit pastoraler Fruchtbarkeit! Bitte, seid keine »alten Jungfern« und »vertrocknete Junggesellen«. Vorwärts! Nun, Erzbischof Fisichella hat gesagt, dass ihr gestern das Credo gebetet habt, jeder in seiner eigenen Sprache. Aber wir sind alle Brüder, wir haben denselben Vater. Jetzt bete jeder in seiner eigenen Sprache das Vaterunser. Beten wir das Vaterunser. [Gebet des Vaterunser] Und wir haben auch eine Mutter. Sagen wir, jeder in seiner Sprache, das Ave Maria. 


Falls ihr dazu etwas schreiben möchtet, bitte im Gästebuch.                                            

Es liegt an Euch, anonym zu bleiben, oder nicht.

1.7.13 01:01

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