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Die Gedanken sind Frei - Monat August

Es gibt sie immer noch -                   Besondere Menschen
Gestern war ich auf einem Geburstag eingeladen. Es war der Geburstag von Marcos. Marcos ein junger Brasilianer, der einer meiner Kollegen auf meiner Arbeit ist. Auch wenn man mit einem Menschen gerne zusammen arbeitet, bleibt vieles eines Menschen während der Arbeitszeit verschlossen. Das Marcos ein sehr lieber und sehr menschennaher Kollege ist erkläre ich nur denen, die Ihn nicht kennen. Alle anderen brauchen diese Info nicht. Denn wie kein Anderer, geht er mit einer Sensibilität und Herzenswärme auf die Menschen zu, wie man es selten bei einem jungen Mann sieht. Da ich das Glück habe, mit mehreren Kollegen)innen zu arbeiten, die genau die gleichen Charakterzüge haben, erlebe ich in dieser kleinen Welt unseres Seniorenheims ein "Großes" Wunder.
Zurück zum Anfang. Der Geburtstag von Marcos. Jeder der mich kennt, weiß wie schwer ich mich tue, privat irgendwo hinzugehen. Wenn es um meine Arbeit als Seelsorger geht, scheue ich keine Entfernung, oder Situationen, wo Menschentrauben sich bilden können. Aber privat ist es eigentlich nicht mein Ding.Wenn ich zurückblicke, war es immer so. Das ich früher große Konzerte gegeben habe, und auf grossen Events war wie zb. Loveparade dort abdancte, kann ich mir bis heute nicht erklären. Irgendwo liegts mir, und anderswo bremse ich mich selbst aus. Nun in diesem Fall wünschte sich Marcos, das ich zu seinem Geburstag komme. Falls er es hier lesen sollte, wird er vll. erschrocken sein, denn ich war hin und her, in letzter Minute abzusagen. Weil ich genau wider das Gefühl hatte, bu ich will nicht. Es hat nichts mit den Menschen zu tun, falls das jemand denken sollte. Nun hatte ich mich dazu durchringen können, weil Sebastian mich fuhr, und mich anschliessend noch weiter beförderte, zu meiner Wochenenddinst.
Als wir ankamen, dachte ich zuerst Oh mei. Vll. kennt ihr es, wenn man auf neue Leute trifft, checkt man sich irgendwie ab. Wie jemand ist und mit wem man kann, bzw. nicht.
Der erste Eindruck, war irgendwie ernüchternd. Wir stellten uns einander vor und in Handumdrehen merkten wir, da ist etwas, was uns verbindet. Jeder auf seine Weise, aber es war da. Dieses vertraute Gefühl, dort angekommen zu sein, wo man schnell sich zu Hause fühlt. Es waren Christen. Menschen, die offen waren, sich nicht verstellten. Ein mit einander, als würde man sich schon wer weiss wie lange kennen. Seit langem dürstete es mich nach solch einer Begegnung. Es war wirklich herrlich.
Die kindliche, vertrauensvolle Menschlichkeit, die wir ja irgendwie nach Jahren des Erwachsensein immer mehr ablegen, war wieder zu spüren. Marcos wurde dann überrascht, weil er annahm, das alle an diesem Tag keine Zeit hatten. Auch ich musste ihn Notwendigerweise anlügen und vorher sagen, das ich leider verhindert bin. (Auf Anweisung seiner Freundin (lol). So wurde er mit einem Ständchen überrascht und wir sangen für ihn auf portugese Happy Birthday und dazu ein Geburstags lieder Medley.
Hinzu kamen dann noch 3 Lieder, wie Kocking on the heavens door und Lady in Black und Lady Bump, welches er sich wünschte. Von hier nochmal einen lieben Gruss an alle die dort waren. Dann sagen wir alle, weil wir erfüllt waren von den Glauben und den Geist der uns zusammen führte, Halleluja - gehet nicht auf in den Sorgen dieser Welt. Es war herrlich. Wie heisst es so schön; Mensch denkt - Gott lenkt. Es stimmt. Wie man sieht, wird man jeden Tag mit irgendetwas überrascht. Jeder Tag hält Geschenke parat. Es müssen ja nicht immer Geschenke sein, die man mit Geld erkaufen kann.
 
Dann merke ich zZ das ich ein Glück habe, einen Freund gefunden zu haben, der gleichzeitig mein Kollege ist. Es gibt wirklich Momente, wo ich Ihn bewundere. Den Namen werde ich hier auf keinen Fall nennen, weil es hier nicht um eine Lobeshymne geht, sondern versuche Euch liebe Leser zu zeigen, wie oft wir im Leben, die Chance bekommen, Menschen zu begegnen, die für "Einen" da sind, und man nicht alleine ist, auch wenn man sich so fühlt. Seine Besonderheit ist, das er im ganzen ein sehr Begnügsamer Mensch ist. Andere sagen bescheiden, aber das würde ich nicht so sehn. Er weiss was er kann und damit spart er auch nicht, es zu zeigen. Aber er bleibt Mensch dabei. Er pustet sich nicht auf, macht kein Hallas,, seht her, wer ich bin. Nein, alles das finde ich bei ihm nicht.
Nun hatte ich irgendwann mal eine Sendung im Radio gemacht, mit dem Titel, Männerfreundschaft und Liebe. Lt. Bibel. sollen wir den nächsten Lieben. Sagt man es heute jemanden, kann es zu Komplikationen kommen und es wird Grundsätzlich missverstanden.
Männer würden sich gegenseitig nicht eingstehen, das sie sich lieb haben!? Bei verheiraten Frauen, ist es irgendwie auch ein bissl waaghalsig. Ich habe dieses dumme Klischeehafte denken, es nicht sagen zu dürfen abgelegt. Ich liebe Menschen. Ob Mann und Frau. Und wenn es Menschen gibt, die für andere Zeit haben und niemanden abstoßen, finde ich es schon bemerkenswert. Besonders dann wenn man weiß, wie schwierig man selbst sein kann. Danke an alle Besonderen Menschen die ich begegnen darf. Besonders Dank an Dich. Ich denke du weisst das ich Dich meine.
 
Dann gibt es soviele Kollegen/innen, die garnicht wissen, wie Besonders sie  sind. Ohne Sie würde es in verschieden Bereichen, sehr armselig sein, (in der Pflege oder in der Hauswirtschaft). Ich hoffe das ich meinen Kollegen nicht vergesse Ihnen zu sagen, wie wertvoll sie sind. Nicht nur für unsere Bereiche, für die Menschen um denen wir uns kümmern können. Sondern auch für mich persöhnlich. Sie wissen garnicht, das manchmal ein kleines Lachen, ein Augenzwinkern, dich wieder fitt machen, in der Seele, oder Kraft geben, für die Arbeit. Liebe Leser ich wünsche Dir das selbe schöne Gefühl, Menschen begegnet zu sein, die Dir dieses Gefühl vermitteln. Entweder etwas Besonderes zu sein, oder das Du merkst, Sie sind etwas BESONDERES.
In diesem Sinne, Rhoms 
 
 
 
Wieviel Wahrheit verträgt der Mensch, und wie viel Unwahrheit ist legitim 
 
Hallo ihr Lieben. Die Frage die ich mir gerade stelle:" Wieviel Wahrheit verträgt ein Mensch".  Wieso ich darauf komme? Weil ich in letzter Zeit merke, wie viele Menschen nicht die Wahrheit sagen, sich selbst belügen, oder abwägen, nichts zu sagen. Soll man Sie ansprechen, oder die Dinge weiter so laufen lassen.
Früher, weit vor meiner Zeit, gab es das Wort "Ehre". Heute wissen die meisten garnicht mehr, was dieses Wort bedeutet. Aber ist denn in uns nicht doch etwas, was uns versucht die Wahrheit zu sagen vll. sogar zwingt, sie sagen zu müssen?
Auch interssiert mich zu wissen, ob es Unterschiede in seinem Wahrheitsverhalten gibt, zwischen Freund, Kollegen, Familie. Wenn das so wäre, wieso gibt es unterschiedliche Wahrheiten? Was zwingt einen Menschen unwahr mit sich und anderen zu werden?
Wie man sieht kommen ziemlich viele Fragen auf,, was Wahrheit betrifft. Und wenn man in einem Beruf arbeitet, mit den man viel mit Menschen zu tun hat, biegen sich am Tag mehrmals die Balken. Wieso eigentlich?
 
Hat nicht jeder den Wunsch, das man mit Ihm/Ihr ehrlich umgeht? Sind wir nicht selbst enttäuscht, wenn man uns was vormacht?, wenn man uns nicht die Wahrheit anvertraut, sie verschweigt. oder verheimlicht?
Gibt es überhaupt ein Recht auf Wahrheit/Unwahrheit? Früher war ich mal auf den Stand gewesen, das man Menschen bestimmte Dinge nicht sagen sollte. Beispiel. Bei einer Krankheit, Lebensdauer. Bleiben wir mal bei diesem Beispiel. Man hat dann sich gesagt, was nützt der Person das zu wissen, das er bald sterben wird. Wir wurden damals angehalten, nichts zu sagen. Nach vielen solchen Erfahrungen, weiss ich, das es für mich nicht richtig ist, diese Wahrheit nicht aus zu sprechen. Egal welches Krankheitsbild es ist.  Ich weiss, da scheiden sich die Geister und es gibt Diskussionen ohne Ende. Doch zu allerletzt bleibt dann die Frage. Wer legt das fest, ab wann man nicht mehr zur Wahrheit stehen soll und sie nicht sagen kann bzw. darf.
Ich hoffe lieber Leser/in ihr versteht wo ich hinaus will. Was ich hier beschreibe ist schon extrem. Aber wie ich immer mehr feststelle, sind die Gründe nicht mehr die Wahrheit zu äußern, kleiner und geringer als das Beispiel das oben zu lesen war.
Was ist aus uns Menschen in den Jahren geworden? Wir wollen die Wahrheit um jeden Preis, (für uns selbst) aber halten die Wahrheit für andere verschlossen?
Welche Wahrheit gibts in deinem Job? Hat jeder Job bzw. Kollegen auf der Arbeit, seine Eigene Wahrheit? Ich glaube das nicht. Jeder weiß was richtig und falsch ist. Jeder von uns weiß wenn die Grenze überschritten wird, wo dann der Menschen- verstand sagt, " Bleib bei der Wahrheit". Da kann es einen Kollegen/in geben, die einfach nicht in deinem Bereich wo du arbeitest nicht richtig ist. Es geht nicht gegen den Menchen, aber DU und andere sind der Meinung, das geht garnicht. Was dann?
Zur Tagesordnung über gehen und nichts sagen. Darum sollen sich andere kümmern? Und ist das überhaupt unsere Aufgabe, es zu sagen? Sollte es vll. der Person nicht doch gesagt werden? Und da geht der Zirkus richtig los. Ein Beispiel der überall, in jedem Beruf vorkommen kann. Wie würdest Du Dich verhalten? Es soll ja mittlerweile Chefs geben, die sagen, halten, hauptsache die Stelle ist besetzt. 
 
LG RHOMS  
 
 
 
 
 
 
 

1.8.13 06:06

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